Kürbis Unverträglichkeit & Allergie - Test, Symptome & Ursachen

Insbesondere im Herbst – etwa ab August – landen Kürbisse, zum Beispiel der beliebte Hokkaido Kürbis, regelmäßig als Beilagengemüse oder Suppe auf dem Teller. Für Allergiker verwandelt sich der genussvolle Verzehr der Kürbisgewächse jedoch im Handumdrehen in unangenehme Symptome. Wir befassen und nachfolgend umfassend mit der Allergie gegen Kürbisse, stellen deren Symptome vor, erklären die Reaktionen im Körper und zeigen auf, wie mittels eines Allergie Selbsttests Abhilfe geschaffen werden kann.

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Erklärung: Was ist eine Kürbisallergie?

Sollten beim Verzehr von Kürbis oder wenige Stunden danach Beschwerden auftreten, kann nicht nur eine Kürbisallergie, sondern unter Umständen auch eine Unverträglichkeit von Kürbissen dahinterstecken. Der Unterschied ist liegt dabei nicht unbedingt in den Symptomen, sondern vor allem im Auslöser.

Kürbisallergie

Kürbis Allergiker bekommen Durchfall, Blähungen, Ausschläge und andere Beschwerden, weil ihr Immunsystem den Kürbis als schädlichen Fremdstoff betrachtet. Das Immunsystem reagiert entsprechend, indem es Alarm schlägt und die vermehrte Ausschüttung bestimmter Immunglobuline in Gang setzt, die wiederum für die Freisetzung von Histamin im Körper sorgen. In der Folge treten allergische Symptome auf, die Kürbis Allergiker nach dem und beim Verzehr von Kürbissen erleben.

Kürbis Unverträglichkeit

Bei der Kürbis Unverträglichkeit treten die Symptome hingegen auf, weil dem Darm wichtige Verdauungsenzyme fehlen. Das Gemüse kann im Resultat nicht optimal verdaut werden. In diesem Fall beziehen sich die Beschwerden vorrangig auf Magen und Darm, wobei von einer Unverträglichkeit gegen Kürbisse betroffene Menschen besonders häufig über Durchfall, Blähungen und Bauchschmerzen klagen.

Kürbis Allergie: Typische Beschwerden und Symptome

Wenn Betroffene einer Kürbisallergie oder Unverträglichkeit von dem Gemüse gegessen haben oder anderweitig mit ihm in Kontakt gekommen sind, lässt sich das Auftreten dieser Symptome in unterschiedlichen, teils ganz individuellen Kombinationen oft nicht mehr vermeiden:

Magen-Darm-Trakt

Wie bereits erwähnt, beschränken sich die Symptome bei einer Kürbis Unverträglichkeit normalerweise auf diesen Bereich. Durchfall, Blähungen, Krämpfe, Bauchweh, laute Darmgeräusche, Völlegefühle und vermehrtes Aufstoßen sind Reaktionen, mit denen zu rechnen ist. Die Frage „Kann Kürbis Durchfall verursachen?“ ist also zu bejahen.

Auch das Erbrechen, bedingt durch starke Übelkeitsgefühle, gehört zu den gängigen Beschwerden von Unverträglichkeiten, egal ob sich der Körper nun gegen Gurken, Zucchini, Melonen oder Kürbisse wehrt.

Mund, Nase und Augen

Bei der Kürbisallergie und zugehörigen Kreuzallergien, zum Beispiel gegen Pollen, künden sich die Beschwerden oft mit einem Kribbeln, leichten Brennen oder milden Jucken um den Mund, die Nase und/oder die Augen herum an. Ein Anzeichen dafür, dass das Immunsystem schon dabei ist, alles dafür zu tun, um die Allergene, in diesem Fall den Kürbis, zu bekämpfen. Gelingt es nun nicht, schnell den Kontakt zum Allergen zu unterbrechen, verstärken sich die Symptome unter Umständen rasant. Die Schleimhäute in Mund und Nase schwellen an, das gleiche gilt für die Zunge und die Augenlider. Die Augen tränen, der Mund brennt und schmerzt und Niesattacken, Atembeschwerden, Husten und Probleme beim Schlucken lassen nicht mehr lange auf sich warten.

Haut

Beim Verzehr oder Kontakt zum Lebensmittel Kürbis reagiert der Körper von Allergikern bedingt durch das Immunsystem daneben mit Beeinträchtigungen der Haut, besonders an Händen, Armen, Hals, Dekolleté und Gesicht. Die Kürbisallergie und/oder Kreuzallergien führen zu Pusteln, Quaddeln, Schwellungen und Rötungen, die für gewöhnlich verbunden mit einem starken Juckreiz in Erscheinung treten.

Die Inhaltsstoffe von Kürbissen

Geht es um die Kürbis Inhaltsstoffe, kommt es natürlich ganz darauf an, welche Kürbisse konkret gemeint sind. Verschiedene Sorten, zum Beispiel Hokkaido und Butternut, unterscheiden sich in den Nährstoffen, die sie mitbringen. Deshalb ist es nicht möglich pauschal und umfassend anzugeben, welche Inhaltsstoffe Kürbisse liefern. Stattdessen widmen wir uns einem ungefähren Durchschnitt, wobei sich die Angaben auf 100 Gramm Kürbis Fleisch beziehen:

  • 28 Kalorien
  • 5 g Kohlenhydrate
  • 1,7 g Proteine
  • 0,5 g Fett
  • 305 mg Kalium
  • 45 mg Phosphat
  • 20 mg Kalzium
  • 10 mg Magnesium
  • 10 mg Vitamin C
  • 1,1 mg Vitamin E
  • 0,8 mg Eisen
  • 0,2 mg Zink

 

Darüber hinaus enthalten Kürbisse relevante Mengen Folsäure, Beta-Carotin und mehrere B Vitamine, sodass der Kürbis Verzehr durchaus als gut für die Gesundheit bezeichnet werden kann. Das Gemüse eignet sich auch aufgrund seiner Vielfalt an Sorten zum regelmäßigen Verzehr, wobei abwechslungsreiche Speisen, zum Beispiel Suppe und Aufläufe, zubereitet werden können. Kürbis Allergiker sollten das Gemüse jedoch trotz all seiner Vorteile weitestgehend meiden und Kürbis nur dann in kleinen Mengen essen, wenn sie die Symptome und die Art und Weise, auf die der Körper reagiert, abschätzen können. Grundsätzlich sollte Kürbis von einem Allergiker nur gegessen werden, wenn dies zuvor mit einem Arzt abgesprochen wurde.

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Wie macht man den Kürbis Unverträglichkeit Selbsttest für Zuhause?

Wer den Allergenen, die seine Allergien auslösen, auf den Grund gehen möchte, kann direkt einen Termin beim Arzt vereinbaren oder aber zunächst auf einen Allergie Selbsttest zurückgreifen. Die Tests, die es von verschiedenen Anbietern gibt, können ohne medizinisches Wissen gemacht werden und werden folgendermaßen in Angriff genommen:

Schritt 1: Fingerkuppe säubern

Das Prozedere des Kürbis Allergie Tests in den eigenen vier Wänden beginnt mit einem besonders simplen ersten Schritt: Mithilfe eines Desinfektionstuchs wird die Haut einer Fingerkuppe gründlich gesäubert.

Schritt 2: Einstich vornehmen

Es folgt ein Einstich in die saubere Fingerkuppe, der mittels einer Lanzette vorgenommen wird.

Schritt 3: Blutprobe abfüllen

Die Blutstropfen, die aus der kleinen Wunde kommen, werden in das Probenröhrchen gegeben. Die Markierungslinie gibt hierbei Informationen zur benötigten Menge preis.

Schritt 4: Probenröhrchen kennzeichnen und versenden

Dann klebt man den Code-Aufkleber auf das Röhrchen, legt es in den Rücksendebeutel und schickt es an das Labor.

Schritt 5: Allergie Ergebnisse online erhalten

Nach wenigen Werktagen kann man die Ergebnisse des Kürbis Unverträglichkeitstests online abrufen. Die Resultate stützen sich auf die IgE-Antikörper Analyse des Bluts und enthalten mitunter die ermittelten Werte für die berücksichtigten Allergene sowie eine Einschätzung darüber, ob und in Bezug auf welche Nahrungsmittel eine Allergie vorliegt.

Ablauf des Tests

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Gängige Kreuzallergien der Kürbisallergie

Menschen, die allergisch auf Kürbisse reagieren, leiden oft außerdem unter bestimmten Kreuzallergien. Häufig bestehen diese Allergien in Bezug auf Pollen der Birke und verschiedene Gräser Pollen. Oft kommt es zudem beim Essen von anderen, verwandten Kürbisgewächsen, zum Beispiel Melonen, Zucchini oder Gurken, zum Auftreten typischer Allergie Beschwerden.

Allergiker sollten sich aus diesem Grund gut über mögliche Kreuzallergien informieren und sich gegebenenfalls von einem Arzt beraten lassen, der praktische Tipps geben kann. Bei der Kürbis Allergie kommen vergleichsweise viele potenzielle Allergene, nicht nur bezüglich anderer Kürbisgewächse, infrage, die im Rahmen von Kreuzallergien allergische Symptome und Reaktionen verursachen. So kommt es, dass immer häufiger von zusammenhängenden Symptomatiken und Beschwerdebildern – ausgelöst durch mehrere verschiedene Lebensmittel – berichtet wird.

Fazit: Praktische Kürbis Allergie Tests für Zuhause

Sollten beim Verzehr von Kürbis allergische Symptome auf eine Allergie hinweisen, kann diesem Verdacht mit einem Allergie Selbsttest auf besonders unkomplizierte Weise nachgegangen werden. Allergiker sollten jedoch wissen, dass ein solcher Kürbisallergie Test keine Untersuchung beim Arzt ersetzen kann.

Autor

Amelie, Redaktion Beste-Hilfe.net

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